Kraft der Nähe

Alle Menschen sehnen sich nach Geborgenheit. Nach Nähe und einem Menschen, der sie einfach nimmt, wie sie sind. Die "Free-Hugs-Bewegung", Kuschelparties usw. erzählen beredt von einem Grundbedürfnis, das in unserer (digitalen) Zeit immer weniger gestillt wird.

Eigentlich ist menschliche Nähe auch einer der wichtigsten Bestandteile im Heilwesen. Leider ist sie aber fast vollkommen aus unserem "sterilen" Heilsystem verschwunden.

 

Kuscheln ist bewiesenermaßen überlebenswichtig!

 

 

Kuscheln  unterstützt nachweislich die Gesundheit. Während des Kuschelns wird das Hormon Oxytocin freigesetzt.  Dieses „Kuschelhormon“ stärkt das Immunsystem, senkt den Blutdruck und vermindert Stress. Studien legen nahe, dass Oxytocin wahrscheinlich schmerzlindernd wirkt und bei der Bewältigung von Ängsten helfen kann. 

Auch auf unsere Seele hat Kuscheln einen positiven Einfluss. Es gibt uns ein Gefühl der Geborgenheit und Zugehörigkeit und fördert die Empathie.

 

Die meisten Therapeuten scheuen sich vor zu viel Körperkontakt. Sie haben Angst davor, dass eine Situation übergriffig werden könnte. Dabei kann man durch ein paar einfache Grundregeln (nachlesbar hier) das Ganze auch professionell gestalten.

 

 

Das Ziel vom professionellen Kuscheln ist es, einen sicheren Raum zu schaffen. Damit  du dich respektiert, angenommen und geschätzt fühlst. 
Rein platonische Berührung und Aufmerksamkeit sind die Grundlage. Ganz nach deinen Wünschen wirst du gehalten, umarmt, gestreichelt. Kommunikation ist ein wichtiger Bestandteil der Session. Du sollst dich wohlfühlen und dich ganz fallen lassen können.